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Neuigkeiten

  • Untersuchung zur Wiedereinführung des Wartezeichens

    Am 7. April verteidigt Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. Martin Schupp seine Masterarbeit, in der die Wiedereinführung des beim Bau elektronischer Stellwerke (ESTW) praktisch nicht mehr verwendeten Wartezeichens geprüft wird.

    Die an der Professur Verkehrssicherungstechnik entstandene Masterarbeit wurde durch das Kompetenzzentrum Bahnsicherungstechnik  betreut. In der Arbeit wurde unter anderem untersucht, ob sich das Wartezeichens als Ersatz für Sperrsignale eignet und eine Sicherheitsbetrachtung durchgeführt. Die Arbeit steht im Zusammenhang mit dem Systemgutachten für die Typzulassung ETCS.

    Interessierte Mitarbeiter, Studenten und Gäste sind zur Verteidigung am Montag, dem 7. April von 13.00 bis 14.30 Uhr im Gerhart-Potthoff-Bau, Raum 220, eingeladen.

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  • CERSS Kompetenzzentrum Bahnsicherungstechnik auf der Innotrans 2014

    Das CERSS Kompetenzzentrum Bahnsicherungstechnik präsentiert sich auf der diesjährigen Innotrans, der größten Messe für Verkehrstechnik. Vom 23. bis zum 26. September 2014 stellen wir am Gemeinschaftsstand „Sachsen-live“ unsere Leistungen zu Systemlösungen in der Bahnsicherungstechnik, Risiko- und Sicherheitsanalysen, Beratung und Entwicklung, Gutachten sowie Weiterbildung vor. Wir freuen uns über Ihren Besuch in Halle 7.2b am Stand 100.

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  • Gutachten für die Aufwendungen zur Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit in Hosena

    Am 26.07.2012 ereignete sich in Hosena ein Bahnbetriebsunfall, bei dem zwei Güterzüge zusammenstießen und das mechanische Stellwerk W 3 vollkommen zerstört wurde. In einem unabhängigen wissenschaftlichen Gutachten werden durch das CERSS Kompetenzzentrum Bahnsicherungstechnik die Aufwendungen für die eisenbahnsicherungstechnischen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit bewertet. Dabei werden die Situation vor dem Unfall, die verschiedenen Bauzustände und die Planung für das zukünftige elektronische Stellwerk berücksichtigt.

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  • Verteidigung der Dissertation von Herrn Qamar Mahboob

    Am 14. Februar hat Herr Qamar Mahboob, M. Sc. freier Mitarbeiter am Kompetenzzentrum Bahnsicherungstechnik, seine Dissertation zum Thema „Bayes’sche Netze als Methode zur Entscheidungsunterstützung bei der Risiko- und Sicherheitsanalyse im Eisenbahnwesen“ erfolgreich verteidigt und den akademischen Grad eines Doktor-Ingenieurs (Dr.-Ing.) auf dem Gebiet der Sicherheitswissenschaft verliehen bekommen.

    Herkömmliche Methoden der Risikoanalyse wie Fehlerbaum- und Ereignisbaumanalyse sind für die bei modernen Bahnsystemen häufiger auftretenden mehrfachen Abhängigkeiten zwischen den Systemparametern weniger geeignet, um Risiken zu modellieren. Eine Vernachlässigung dieser mehrfachen Abhängigkeiten eines komplexen Systems führt zu falschen Schätzungen des Risikos und der Sicherheit und schließlich zu falschen Management-Entscheidungen.

    In seiner Arbeit hat Dr. Mahboob die Anwendung Bayes’scher Netze in der Bahnindustrie untersucht, um Risiko, Sicherheit und Zuverlässigkeit besser zu analysieren und modellieren. Weiterhin werden Bayes’sche Netze und Einflussdiagramme angewendet, um die mit Bahnsystemen verbundenen Lebensrisiken zu modellieren und einzuschätzen. Bayes’sche Netze sind gerichtete azyklische wahrscheinlichkeitstheoretische Graphen, die Verteilungen von Zufallsgrößen in kompakter und flexibler Weise behandeln. Durch Einflussdiagramme können die Probleme der wahrscheinlichkeitstheoretischen Schlussfolgerung und der Entscheidungsfindung – basierend auf Nutzenfunktionen – kombiniert und optimiert werden, insbesondere für Probleme mit vielen Abhängigkeiten und Ungewissheiten. Ergebnis ist die optimale Entscheidung, die den Gesamtnutzen für die Gesellschaft maximiert.

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  • Untersuchungen zur generischen Anwendbarkeit eines neuen Ansatzes der Fahrzeugbewegungssicherung

    Am 27. Januar verteidigt Herr cand. ing. Roman Treydel seine Diplomarbeit zum Thema “Untersuchungen zur generischen Anwendbarkeit eines neuen Ansatzes der Fahrzeugbewegungssicherung”.

    Die an der Professur Verkehrssicherungstechnik entstandene Diplomarbeit wurde durch das Kompetenzzentrum Bahnsicherungstechnik  betreut. In der Arbeit wird untersucht, ob ein neuer Ansatz zur Fahrzeugbewegungssicherung für eine generische Anwendung gültig ist. Es wurden die Unterschieden in den vom Projekt INESS definierten Anforderungen an die Bahnsicherungstechnik in sechs europäischen Ländern analysiert.

    Interessierte Mitarbeiter, Studenten und Gäste sind zur Verteidigung am Montag, dem 27.1.2014 von 10.45 bis 11.45 Uhr im Gerhart-Potthoff-Bau, Raum 220, eingeladen.

     

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  • Verzicht auf Gleisfreimeldung bei der Berliner U-Bahn

    Am 16. Dezember verteidigt Herr cand. ing. Ramón Uhrhan seine Diplomarbeit zum Thema „Untersuchung zum Verzicht auf Gleisfreimeldung bei der Berliner U-Bahn“.

    Die an der Professur Verkehrssicherungstechnik entstandene Diplomarbeit wurde durch das Kompetenzzentrum Bahnsicherungstechnik  betreut. Ziel der Diplomarbeit war es, den Beweis für die Realisierbarkeit eines Betriebes ohne Gleisfreimeldeanlage bei der Berliner U-Bahn zu erbringen. Auf diese Untersuchung aufbauend werden Ideen zu fahrzeugseitigen Zugortungssystemen als geeignete Alternative aufgezeigt.

    Interessierte Mitarbeiter, Studenten und Gäste sind zur Verteidigung am Montag, dem 16.12.2013 von 12.15 bis 13.15 Uhr im Gerhart-Potthoff-Bau, Raum 220, eingeladen.

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